Bis zum 1. September müssen die ca. 500.000 in der Slowakei lebenden Ungarn fleißig Slowakisch lernen. Denn ab diesem Tag wird es in der Öffentlichkeit u. a. keine zweisprachigen Straßenschilder und Speisekarten mehr geben.
Grundlage dafür ist ein neues Gesetz, das nicht nur in der ungarischen Bevölkerung sondern vor allem auch in Ungarn und international für Aufregung sorgt.
Dieses Gesetz soll allerdings nur in den Orten und Bezirken gelten, in denen weniger als 20 Prozent slowakische Bürger ungarischer Nationalität leben.
Das slowakisch-ungarische Verhältnis ist ja schon geschichtsbedingt problematisch. Solche Gesetze sind sicher nicht hilfreich die Beziehung zu verbessern. Fehlt noch, dass es in der Slowakei unter Strafe gestellt wird, wenn öffentlich Ungarisch gesprochen wird.
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